Leistungen
 
  • Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den erteilten Auftrag nach bestem Wissen und Gewissen in geschäftskonformer Sorgfalt auszuführen. Eine darüber hinausgehende Haftung wird für den Auftragnehmer und von ihm beauftragten Dritten (Erfüllungsgehilfen) ausgeschlossen. Insbesondere wird nicht für Entscheidungen des Auftraggebers und Dritter gehaftet, die aufgrund von Berichten des Auftragnehmers getroffen werden und zu Nachteilen oder Schäden für den Auftraggeber oder für Dritte führen können.
  • Die Art und Weise der Durchführung des erteilten Auftrages bestimmt allein der Auftragnehmer nach seinem Ermessen.
  • Das Rechtsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist hinsichtlich der Leistung ein Dienstleistungsvertrag. Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit Auftragsannahme zur absoluten Verschwiegenheit. Der Auftragnehmer ist aber berechtigt relevante Informationen an Dritte weiter zugeben, insofern das zur Erfüllung des Auftrages notwendig ist.
  • Der Auftragnehmer ist berechtigt, jederzeit eingesetzte Mitarbeiter bzw Nachauftragnehmer abzuberufen und ohne Angabe von Gründen durch andere zu ersetzen.
  • Soweit nicht anders vereinbart, verpflichtet sich Der Auftragnehmer, mindestens einen Bericht in schriftlicher Form zu erstellen. Alle Berichte werden gemäß der tatsächlichen Wahrnehmung erstellt. Diese sind ausschliesslich für den Auftraggeber bestimmt und von diesem im eigenen Interesse vertraulich zu behandeln. Der Auftraggeber haftet bei vereinbarungswidriger Weitergabe eines Berichtes an Dritte für den eventuell entstehenden Schaden.
  • Ergibt sich im Laufe der Durchführung des Auftrages in irgendeiner Form ein Interessenkonflikt, so ist der Auftragnehmer berechtigt den Auftrag zurückgeben. Dieses gilt auch bei bekanntwerden von strafrechtsrechtsrelevanten Tatbeständen. Der Auftragnehmer ist in diesem Fall verpflichtet dem Gesetz Folge zu leisten und diese bekanntgewordenen Tatbestände unverzüglich zur Anzeige zu bringen.
  • Der Auftraggeber kann jederzeit die Leistungserbringung des Auftragnehmers kündigen. Die bis dahin durch Der Auftragnehmer erbrachten Leistungen, sind voll zu begleichen. Wissentlich unwahr gemachte Angaben zum Gegenstand des Auftrages berechtigen den Auftragnehmer zur Kündigung des Dienstleistungsvertrages. In diesem Fall hat der Auftragnehmer Anspruch auf die vereinbarte Vergütung und auf die Erstattung der bisher entstandenen Auslagen inkl. der Kosten für Vertragsabschluß plus dem vereinbarten Grundhonorar.
  • Die Geltendmachung von Ansprüchen eines weitergehenden Vertrauensschadens bleibt davon unberührt.
  • Die Erledigung eines Auftrages wird von einer angemessenen Vorschusszahlung in Höhe von 30% des vereinbarten vorläufigen Auftragswertes abhängig gemacht. Nach Verbrauch des Vorschusses kann die Arbeit bis zur neuen Vorschusszahlung ausgesetzt werden. Dies liegt einzig im Ermessen des Auftragnehmers.
  • Die Rechnungen werden 14tägig erstellt und sind sofort nach Erhalt und ohne Abzug zu begleichen. Bei einem Verzug von 10 Werktagen wird 1 % Säumniszuschlag für jeden angefangenen Monat erhoben.
  • Der Auftraggeber verpflichtet sich, während der Tätigkeit des Auftragnehmers, in gleicher Sache nicht selbst tätig zu werden, oder Dritte in zu dem Auftragsgegenstand tätig werden zu lassen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Einsatzpersonal des Auftragnehmers, weder während, noch in einem Zeitraum von 24 Monaten nach Abschluss des Auftrages, als Detektiv im erweiterten Sinne - auch nicht als Aushilfe - zu beschäftigen oder mit Beschaffung von Informationen für Aufträge anderer Auftraggeber zu beauftragen. Für den Fall der Verletzung dieser Bestimmung gilt vorbehaltlich weitergehender Schadensansprüche eine Vertragsstrafe von 5.000,- Euro als vereinbart.
  • Wird der Auftragnehmer oder eine mitverbundene Person infolge der Ausführung des Auftrages in vorher nicht absehbare Vorgänge hinzu gezogen, die auf direkte oder indirekte Veranlassung des Auftraggebers in Anspruch entstanden sind, so ist der Auftraggeber verpflichtet, den Zeitaufwand und die Auslagen gemäß den Sätzen des Auftragnehmers zu vergüten.
  • Der Auftraggeber versichert mit Unterzeichnung des Auftrages, dass er keine staatsgefährdenden oder gesetzeswidrigen Ziele mit dem Auftrag verfolgt.
  • Mündliche Vereinbarungen hinsichtlich der Vorgehensweise können getroffen werden. Sie sind insbesondere zulässig hinsichtlich der Einhaltung einer zeitlich nahen Auftragsausführung. Ansonsten bedürfen Absprachen der schriftlichen Bestätigung, um rechtswirksam zu werden. Es gelten keine mündlichen Nebenabreden.
  • Sollten Teile dieses Vertrages unwirksam werden, so behalten alle anderen Bestandteile dennoch ihre Gültigkeit.
  • Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Magdeburg. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland.